chris personal blag

20May/110

Vostro 3350 – Innenleben

Für meinen neuen Vostro habe ich mir eine SSD gegönnt – Allerdings nicht direkt bei Dell, sondern einzeln gekauft. Nicht nur wegen des Preises, bei meinem Vostro-Model kann man gar keine SSD auswählen.

Glücklicherweise ist der 3350 das einzige Model der neuen Vostro-Serie, bei der die Festplatte zu den „User servicable parts“ gehört – also der einzige bei dem man die HDD selber tauschen darf, ohne komplett Garantie und Service zu verlieren.

Die Unterseite des Geräts wird von einer großzügigen Serviceklappe beherrscht, darunter findet sich die Festplatte, die beiden RAM-Bänke, und der MiniPCIe-Slot, hier belegt von der WLAN-Karte.

Die Festplatte sitzt in einem Käfig, und ist über ein kleines Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Die Platte zu tauschen ist also etwas fummelig, aber wenn man sowas schonmal in der Hand gehabt hat auch kein Problem.


Die mitgelieferte mechanische Festplatte habe ich in ein externes Gehäuse mit USB3 geschraubt, einmal um überhaupt ein USB3-Gerät zu haben, zweiter Grund, falls man unterwegs mal etwas mehr Speicher braucht. Ich habe allerdings zum billigsten Gehäuse gegriffen, was ich jetzt bereue. Die Verarbeitung vom Gehäuse ist unter aller Sau.

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20May/112

Dell Vostro 3350

So ungefähr alle 5 Jahre ersetze ich meinen Laptop, und nun war es mal wieder soweit.
Wie immer, die wichtigsten Kriterien: Lange Akkulaufzeit, mattes Display, ausreichende Leistung, wie auch immmer die zu definieren ist…

Auf jeden Fall heisst ausreichende Leistung für mich, eine aktuelle CPU, ordentlich RAM (und die Möglichkeit für mehr), und schnellen Speicher. Ich bin dann recht schnell beim Sandy Bridge i5 gelandet, da die Plattform die Möglichkeiten dafür bereitstellt.

(Ein weiteres Kriterium, der Rechner durfte nicht wieder saumäßig teuer werden, wir mein Thinkpad es war. Aber das nur am Rande.)

Etwas Webrecherche später war ich beim Dell Vostro 3350 gelandet, i5-2410M (also Dual-Core 2,3Ghz, oder Single-Core-Modus bis 2.9Ghz), integrierte Grafik, 4 GB RAM (und ein leerer Sockel, also bis 8 GB möglich), USB3, BT3, und ein mattes 13,3"-Display (HD Ready, 16:9), mit 80 Wh-Akku, versprochen wird eine Laufzeit von bis zu 12h.

Etwas geschockt war ich nach dem bestellen, Dell verlangt bei Zahlung per Lastschrift 12 Tage Zeit, um die Lastschrift zu prüfen. Zahlung per Vorkasse ist also angebracht, das spart ne Menge Zeit.
Der Kundensupport von Dell ist freundlich und einfach erreichbar, kann aber auch nicht erklären was das mit den 12 Tagen soll, und erst recht nichts daran ändern. So gab Dell bei meiner Bestellung vom 1. Mai als vorrausichtlichers Lieferdatum den 26.5. an. Tatsächlich war das Gerät am 18.5. bei mir, nach den 12 Tagen Zahlungsverarbeitung ging der Rest recht fix. Umso mehr ärgere ich mich über den Lastschriftquatsch.

Das Gerät selber ist durch den Akku ordentlich schwer, 2,2kg, laut meiner Personenwaage, die in dem Bereich nicht unbedingt genau geht.

Man merkt auch, das die Vostros die Einsteigerklasse von Dell sind, der Rechner ist zwar gut verarbeitet und macht einen soliden Eindruck, aber man sieht natürlich viel Plastik, unter dem Akku sieht man direkt das Mainboard, und ein paar Kleinigkeiten.

Mit der Portausstattung bin ich ganz zufrieden:

Linke Seite, von Links: USB3, USB3, Ethernet, und ein CD/DVD-Brenner, den ich liebend gerne gegen mehr USB-Ports oder PCI-Express oder irgendwas nützliches tauschen würde. Wer hat denn noch optische Medien?

Rechte Seite, von Links: Kopfhörer, Mikrofon, USB/eSata-Kombiport, HDMI, VGA, das Lüftergitter, und Kensington Lock.

Der HDMI-Port war auch ein ziehendes Kaufargument für mich, da ich zuhause mit externem Display arbeite. mit HDMI auf DVI-Adapter klappt das prima, VGA brauche ich nur unterwegs für Beamer. Der USB/eSATA-Port funktioniert besser als ich mir das vorher vorstellen konnte, scheint aber auch schon fast Standard zu sein, viele Hersteller verbauen sowas.

Der Lüfter ist bei vielen Reviews der Hauptkritikpunkt an dem Laptop, da er ziemlich laut werden soll. Ich habe den Laptop noch nicht in wirklich leisen Umgebungen benutzt, aber in Vorlesungen beispielsweise wird das Gerät nicht so laut, dass es stört.

Hinten am Gerät ist der Ladestecker, vorne noch ein SD-Card-Reader.

Durch das 16:9-Format ist der Rechner recht breit, und bietet damit genug Platz für eine vernünftige Tastaturgröße. Das Tippverhalten finde ich bisher ganz ordentlich, die Page up/down-Tasten am rechten Rand nerven mich meisten, aber ich denke die Zeit heilt auch diese Wunde.

Als Sondertasten gibt es oben rechts 3 in Windows belegbare Buttons, die kurz aufleuchten wenn man sie drückt. Sonst nichts.

Zum Schluss nochmal als Größenvergleich der Vostro gegen seinen Vorgänger, mein IBM ThinkPad X41:

Durch das breitere Displayverhältnis wirken die 1,3" mehr Display deutlich größer als beim 4:3-Thinkpad, und nicht zuletzt wegen dem (nutzlosen) optischen Laufwerk ist der Vostro auch ein ganzes Stück dicker.

Ich finde den Vostro aber trotzdem noch gut jeden Tag tragbar, und bin bisher sehr zufrieden.

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