chris personal blag

24Jan/122

Oh, Ruby…

begin
  puts a
rescue
  # => undefined!
end

begin
  puts b
rescue
  # => undefined!
end

begin
  puts a = b
rescue
  # => undefined!
end

puts a = a
# => nil ?!
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28Oct/111

Weg von Google: Die Suche

Google speichert viel und Google speichert gern – das setze ich mal als gegeben vorraus.

Umso wichtiger ist es, Alternativen zumindest zu kennen, finde ich. Eine Alternative zur Suche (Web und Bilder) ist Ixquick. Ixquick speichert keine IP-Adressen von Nutzern, so dass nicht ausgewertet werden kann, wer was sucht. Ausserdem bietet Ixquick seit langem standardmäßig einen Zugang über https, so dass auch auf dem Weg vom Rechner zur Suchmaschine niemand mitlesen kann, was gesucht (und gefunden) wird. Ein Feature, das Google erst vor einer Woche eingeführt hat.

Firefox lässt sich recht einfach auf Ixquick umstellen. Für die Suchleiste gibt es offizielles Add-on.

Die Suche über die URL-Leiste (die ich viel lieber benutze) ist etwas unbequemer umzustellen. Dafür muss in einem neuen Tab „about:config“ geöffnet werden. Der Name der umzustellenden Einstellung lautet „keyword.URL“, und als String-Wert ist „https://ixquick.com/do/metasearch.pl?language=english&query=“ anzugeben. Statt english geht in der URL auch deutsch, falls die deutsche Suchseite bevorzugt wird.

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22Oct/112

Meine Firefox Add–ons

Dieser Artikel ist primär als Gedächtnisstütze für mich gedacht, aber vielleicht findet der geneigte Leser ja eine Perle die er noch nicht kannte. Ich möchte kurz die Add–ons vorstellen, die ich in meinem Firefox so einsetze. Zum einen, damit ich ne Liste hab, falls ich meinen Firefox mal neu aufsetzen muss, zum anderen, weil Firefox (zumindest bei mir) auch ab und an mal Add–ons vergisst, will sagen ohne Meldung deinstalliert.

Adblock Plus

Tja, der Werbeblocker, da scheiden sich die Geister. Solange Werbung im Web blinkt und tönt ist er für mich aber nicht verzichtbar.

Certificate Patrol

Certificate Patrol ändert die Verwaltung von SSL-Zertifikaten im Browser, grundlegend. Mir als User wird jedes Zertifikat zur Kontrolle vorgelegt, bei Änderungen des Zertifikats werden die Änderungen angezeigt, mit Hinweis ob sie nötig waren (zum Beispiel wenn das Zertifikat bald abläuft) oder nicht. Man kann es weniger paranoid einstellen, beispielsweise um plausible Änderungen automatisch anzunehmen. Warum interessiere ich mich für die Zertifikate von Webseiten? Darum: DigiNotar bei Wikipedia.

Convergence

Convergence ist ein noch radikalerer Ansatz, um das Problem mit kaputten oder gefälschten Zertifikaten zu lösen. Hier werden CAs komplett abgeschafft, und durch ein verteiltes Netz von Zertifikatsprüfstellen ersetzt. Ich benutze Convergence noch nicht produktiv, dazu ist mir das System noch nicht weit genug. Es ist aber ein wahnsinnig spannender Ansatz, und ich experimentiere damit.

Download Statusbar

Blendet statt des Downloadfensters eine Statusleiste für Downloads ein, mittels Mouse Over gibt es weitere Infos zum Download. Empfinde ich als wesentlich elegantere Lösung anstelle des normalen Fensters.

Favicon Picker

Kurz und schmerzlos: Favicon Picker erlaubt es, für Bookmarks eigene Icons auszuwählen. Das die Funktion nicht in Firefox eingebaut ist verstehe ich nicht, aber gut…

FoxyProxy

Lässt einen schnell und einfach Proxyeinstellungen wechseln, auch für einzelne Seiten. Das ist beispielsweise nützlich, um interne Seiten der Uni über einen SSH-Tunnel aufzurufen.

Ghostery

Ghostery filtert Web Bugs, der bekannteste davon wird wohl Google Analytics sein. Es gibt hunderte andere solcher Dienste, die benutzt werden um für Statistiken und ähnliches Informationen über Seitenbesucher zu sammeln. Ghostery unterbindet das schnell und einfach.

HTTPS Everywhere

Viele Seiten bieten ihren Inhalt auch über verschlüsselte Verbindungen an, machen das aber nicht publik oder man muss sich wie bei Facebook durch die Optionen hangeln um die Verschlüsselung einzuschalten. HTTPS Everywhere leitet den Nutzer automatisch auf die verschlüsselte Verbindung um, auf großen Seiten die dem Add–on bekannt sind. Fun Fact: Google hat heute eingesehen das Verschlüsselung eine gute Sache ist.

PwdHash

PwdHash generiert aus dem Nutzerpasswort und der Domain der Seite, an der man sich anmelden will einen Hash des Passworts. Das bedeutet, das Passwort ändert sich für verschiedene Seiten, ohne das man sich mehrere Passworte merken muss. Feine Sache für Foren und solche Sachen, die man so mit dem selben Passwort nutzen kann, ohne sie mit dem selben Passwort zu nutzen.

RefControl

Jeder Browser schickt bei einem Seitenaufruf über einen Link den Referrer-Header mit, in dem steht von welcher Seite der Besucher kommt. Beispiel, wer den vorherigen Link zur Wikipedia anklickt, teilt der Wikipedia mit das er von dieser Seite hier kommt. RefControl unterbindet das, seitenweise oder generell.

Rehost Image

Mal nichts privacy– oder securityrelevantes, Rehost Image fügt im Kontext-Menü von Bildern die Option zu, das Bild woanders hochzuladen. Benutze ich um lustige Bildchen zu sammeln, siehe auch Lolcats. ;)

ShareMeNot

ShareMeNot macht aus den ganzen Facebook–, Twitter–, Digg–, usw–Buttons neue Buttons, die man erst aktivieren muss. So kriegen die Dienste nicht jeden Seitenaufruf mit, den man tätigt, und damit auch keine Surfhistory vom Nutzer. Ist bei mir eher Altlast, da Ghostery die Buttons eh komplett filtert.

Was, kein NoScript? Keine Cookieverwaltung?

Was Websecurity angeht wird NoScript gerne empfohlen, ein Add–on das Javascript in Seiten deaktiviert, und nur für bestimmte Seiten Javascript zulässt. Mag sinnvoll sein, wurde mir aber zu nervig. Es gibt zu viel Kram, der auf Javascript besteht, und Javascript an sich ist auch nicht böse. Ich verlasse mich auf Ghostery, um Trackingkram zu filtern.

Cookies sind auch so ein Reizthema für viele, vor nicht allzu langer Zeit habe ich auch Cookie Monster eingesetzt, um ähnlich wie bei NoScript für jede Seite entscheiden zu können ob und welche Cookies sie nutzen darf. Nur: Es gibt viele Techniken neben Cookies um Nutzer zu identifizieren. Einfach nur Cookies blocken kann schnell zur falschen Sicherheit werden.

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17Aug/110

Spam Comments

Mein Blog ist leider Opfer von anhaltenden Spam-Attacken, wobei ich inzwischen wohl die richtigen Filter gefunden habe, es kommt kaum noch was durch.
Mein Lieblingsspam hab ich grad im Filter gefunden:

My brother {suggested|recommended} I might like this {blog|website|web site}. He was {totally|entirely} right. This post {actually|truly} made my day. You {cann't|can not} imagine {just|simply} how much time I had spent for this {information|info}! ...

Die URL lass ich mal weg.

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20May/110

Vostro 3350 – Innenleben

Für meinen neuen Vostro habe ich mir eine SSD gegönnt – Allerdings nicht direkt bei Dell, sondern einzeln gekauft. Nicht nur wegen des Preises, bei meinem Vostro-Model kann man gar keine SSD auswählen.

Glücklicherweise ist der 3350 das einzige Model der neuen Vostro-Serie, bei der die Festplatte zu den „User servicable parts“ gehört – also der einzige bei dem man die HDD selber tauschen darf, ohne komplett Garantie und Service zu verlieren.

Die Unterseite des Geräts wird von einer großzügigen Serviceklappe beherrscht, darunter findet sich die Festplatte, die beiden RAM-Bänke, und der MiniPCIe-Slot, hier belegt von der WLAN-Karte.

Die Festplatte sitzt in einem Käfig, und ist über ein kleines Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Die Platte zu tauschen ist also etwas fummelig, aber wenn man sowas schonmal in der Hand gehabt hat auch kein Problem.


Die mitgelieferte mechanische Festplatte habe ich in ein externes Gehäuse mit USB3 geschraubt, einmal um überhaupt ein USB3-Gerät zu haben, zweiter Grund, falls man unterwegs mal etwas mehr Speicher braucht. Ich habe allerdings zum billigsten Gehäuse gegriffen, was ich jetzt bereue. Die Verarbeitung vom Gehäuse ist unter aller Sau.

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20May/112

Dell Vostro 3350

So ungefähr alle 5 Jahre ersetze ich meinen Laptop, und nun war es mal wieder soweit.
Wie immer, die wichtigsten Kriterien: Lange Akkulaufzeit, mattes Display, ausreichende Leistung, wie auch immmer die zu definieren ist…

Auf jeden Fall heisst ausreichende Leistung für mich, eine aktuelle CPU, ordentlich RAM (und die Möglichkeit für mehr), und schnellen Speicher. Ich bin dann recht schnell beim Sandy Bridge i5 gelandet, da die Plattform die Möglichkeiten dafür bereitstellt.

(Ein weiteres Kriterium, der Rechner durfte nicht wieder saumäßig teuer werden, wir mein Thinkpad es war. Aber das nur am Rande.)

Etwas Webrecherche später war ich beim Dell Vostro 3350 gelandet, i5-2410M (also Dual-Core 2,3Ghz, oder Single-Core-Modus bis 2.9Ghz), integrierte Grafik, 4 GB RAM (und ein leerer Sockel, also bis 8 GB möglich), USB3, BT3, und ein mattes 13,3"-Display (HD Ready, 16:9), mit 80 Wh-Akku, versprochen wird eine Laufzeit von bis zu 12h.

Etwas geschockt war ich nach dem bestellen, Dell verlangt bei Zahlung per Lastschrift 12 Tage Zeit, um die Lastschrift zu prüfen. Zahlung per Vorkasse ist also angebracht, das spart ne Menge Zeit.
Der Kundensupport von Dell ist freundlich und einfach erreichbar, kann aber auch nicht erklären was das mit den 12 Tagen soll, und erst recht nichts daran ändern. So gab Dell bei meiner Bestellung vom 1. Mai als vorrausichtlichers Lieferdatum den 26.5. an. Tatsächlich war das Gerät am 18.5. bei mir, nach den 12 Tagen Zahlungsverarbeitung ging der Rest recht fix. Umso mehr ärgere ich mich über den Lastschriftquatsch.

Das Gerät selber ist durch den Akku ordentlich schwer, 2,2kg, laut meiner Personenwaage, die in dem Bereich nicht unbedingt genau geht.

Man merkt auch, das die Vostros die Einsteigerklasse von Dell sind, der Rechner ist zwar gut verarbeitet und macht einen soliden Eindruck, aber man sieht natürlich viel Plastik, unter dem Akku sieht man direkt das Mainboard, und ein paar Kleinigkeiten.

Mit der Portausstattung bin ich ganz zufrieden:

Linke Seite, von Links: USB3, USB3, Ethernet, und ein CD/DVD-Brenner, den ich liebend gerne gegen mehr USB-Ports oder PCI-Express oder irgendwas nützliches tauschen würde. Wer hat denn noch optische Medien?

Rechte Seite, von Links: Kopfhörer, Mikrofon, USB/eSata-Kombiport, HDMI, VGA, das Lüftergitter, und Kensington Lock.

Der HDMI-Port war auch ein ziehendes Kaufargument für mich, da ich zuhause mit externem Display arbeite. mit HDMI auf DVI-Adapter klappt das prima, VGA brauche ich nur unterwegs für Beamer. Der USB/eSATA-Port funktioniert besser als ich mir das vorher vorstellen konnte, scheint aber auch schon fast Standard zu sein, viele Hersteller verbauen sowas.

Der Lüfter ist bei vielen Reviews der Hauptkritikpunkt an dem Laptop, da er ziemlich laut werden soll. Ich habe den Laptop noch nicht in wirklich leisen Umgebungen benutzt, aber in Vorlesungen beispielsweise wird das Gerät nicht so laut, dass es stört.

Hinten am Gerät ist der Ladestecker, vorne noch ein SD-Card-Reader.

Durch das 16:9-Format ist der Rechner recht breit, und bietet damit genug Platz für eine vernünftige Tastaturgröße. Das Tippverhalten finde ich bisher ganz ordentlich, die Page up/down-Tasten am rechten Rand nerven mich meisten, aber ich denke die Zeit heilt auch diese Wunde.

Als Sondertasten gibt es oben rechts 3 in Windows belegbare Buttons, die kurz aufleuchten wenn man sie drückt. Sonst nichts.

Zum Schluss nochmal als Größenvergleich der Vostro gegen seinen Vorgänger, mein IBM ThinkPad X41:

Durch das breitere Displayverhältnis wirken die 1,3" mehr Display deutlich größer als beim 4:3-Thinkpad, und nicht zuletzt wegen dem (nutzlosen) optischen Laufwerk ist der Vostro auch ein ganzes Stück dicker.

Ich finde den Vostro aber trotzdem noch gut jeden Tag tragbar, und bin bisher sehr zufrieden.

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25Apr/110

Dein Telefon weiss wo du gestern warst.

Automatisch gespeicherte Positionen

Automatisch gespeicherte Positionen

Zumindest wenn es sich iPhone nennt, oder mit Android läuft.

Beide speichern ja bekanntlich Standorte, die sie aus WLAN-Scans und GSM-Zellen errechnen.

Auf dem Bild erkennt man, das mein Telefon ganz gut weiss, dass ich öfter mal an der HAW bin.
Man erkennt auch, die Daten sind nicht unbedingt genau. Grösster Ausreisser ist eine Ortung
in Würzburg, wo ich meines Wissens noch nie war. Im allgemeinen sind die Daten aber (leider)
ganz gut verwertbar.

An die Dateien kommt man (mindestens auf gerooteten Geräten) einfach, die Umrechnung in GPS-Koordinaten übernimmt android-locdump. Die daraus entstandenen GPX-Dateien lassen sich mit Seiten wie GPSVisualizer auf einer Karte eintragen.

Es gibt seit gestern auch eine App dafür, Location Cache, auf meinem Milestone funktioniert diese allerdings nicht. (Kleines Update: Auf dem Samsung Galaxy funktioniert die App gut. Liegt wohl am gepatchten Rom auf dem Milestone oder so.)

14Jan/110

Internet-Kompetenzteam CSU

Netzpolitik berichtet, dass die bayrische CDU-Ersatzgruppe sich einen „Netzrat“ eingerichtet hat,
um endlich die erste große deutsche Partei mit geschlossenem Bild rund ums Internet zu sein.

Die Mitgliederliste dieses Netzrats liest sich daher natürlich wie ein Who is who des Netzes, eine geballte Kompetenz eben.
OK, ernsthaft, mir sagen die Namen nichts. Deshalb habe ich mal versucht ein paar Informationen über die Mitglieder zusammenzusammeln.

Als da wären:
Dorothee Bär, MdB, Abgeordnetenwatch, Homepage, Diplom-Politologin, ist laut Abgeordnetenwatch ist für Internetsperren, aber „nur“ bei KiPo, in anderen Bereichen gäbe es keine Grundlage.

Prof. Andreas Bönte, Programmbeauftrager des Bayrischen Rundfunks für das Bayrische Fernsehen und Leiter des Programmbereichs Planung und Entwicklung, dazu Honorar-Profressor für TV-Journalismus an der FH Würzburg-Schweinfurt.

Dr. Reinhard Brandl, MdB, Abgeordnetenwatch, Homepage, Diplom-Wirtschaftsingenieur, hat sich zumindest auf Abgeordnetenwatch bisher garnicht zu Netzpolitik geäußert.

Bertram Brossardt, Rechtswissenschaftler, ist Hauptgeschäftsführer der „Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft e.V“, „Verband der Bayrischen Metall- und Elektro-Industrie e.V.“, „Bayrischer Unternehmensverband Metall und Elektro e.V“ sowie Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.

Prof. Dr. Dirk Heckmann, Rechtswissenschaftler, Mitglied des Bayrischen Verfassungsgerichtshofes, Mitglied des Senats der Universität Passau, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht, Uni Passau.

Walid Nakschbandi, Diplom-Politologe, Journalist, Fernsehproduzent und Manager in der Verlagsgruppe Holtzbrinck, sowie Lehrender an der Berliner Universität der Künste.

7Dec/100

nPA Lesegerät „cyberJack RFID basis“ und Gentoo

Die ComputerBild „verschenkt“ in der aktuellen Ausgabe das nPA Basislesegerät (ohne Pinpad). Der Leser liegt nur der DVD-Ausgabe für 3,70€ bei.

Die benötigten Treiber sind im Portage-Tree vorhanden, die Treiber, die der Hersteller anbietet werden also, bis auf das Browserplugin für OWOK, nicht gebraucht.

Eine kleine Installationsanleitung folgt nach dem Break…

15Nov/100

Das Leben vor 10 Jahren, aus der Sicht von vor 40 Jahren (Youtube)

„Richtung 2000“, eine Utopie-Doku aus dem Jahr 1972, zeigt das Leben des Herrn B. im Jahr 2000. Viele Ideen sind gar nicht so weit von der echten Zukunft weg, einige herrlich absurd.

Der Film ist Youtube-typisch in 10-Minuten-Brocken zerhackt, 2. und 3. Teil nach dem Break…